Schulleben

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    • Frau Hiemer feiert Geburtstag!
    • Auf den Spuren der Weißen Rose – mit der 8b

    • Am 06.05. machte sich die Klasse 8b im Rahmen des GPG-Unterrichts auf den Weg zur Geschichtsexkursion „Auf den Spuren der Weißen Rose“. Ziel war die Ludwig-Maximilians-Universität München oder zumindest irgendwann dort anzukommen.

      Die Reise begann mit einem kleinen Abenteuer: Zunächst marschierten wir tapfer zur Emdenstraße, als wären wir auf einer mittelalterlichen Pilgerreise. Anschließend brachte uns der Bus zum Karl-Preis-Platz, wo die erste große Umstiegsprüfung des Tages wartete. Im Zwischengeschoss wurde kurz noch die Mutter einer Schülerin im Verkaufsstand begrüßt. Danach folgte die U-Bahn. Dann noch eine andere U-Bahn. Manche Schüler blickten irgendwann so orientierungslos drein, als hätte man sie versehentlich auf eine Interrail-Tour nach Osteuropa geschickt… Dennoch erreichten wir schließlich tatsächlich die Uni, leicht erschöpft, aber lebendig.

      Kaum angekommen, gab es den ersten Zwischenfall: Eine Schülerin wurde von starken Bauchschmerzen geplagt und musste leider die Heimreise antreten. Die Exkursion schrumpfte also personell leicht… wie eine historische Armee nach der ersten Versorgungskrise.

      Während wir auf unseren Guide warteten, vertrieben sich manche Schüler die Zeit mit „philosophischen“ Gesprächen, andere schminkten sich, wieder andere vermutlich mit Gedanken wie: „Warum machen wir das eigentlich?“

      Der Guide erschien schließlich freundlich und motiviert. Allerdings zeigte sich schnell, dass ausgerechnet bei den Widerstandskämpfern gegen Hitler kleine Erinnerungslücken bestanden. Der Name Georg Elser wollte ihm partout nicht einfallen. Zum Glück hatte eine Mädelsgruppe erst am Vortag im Unterricht eine Präsentation gehalten und konnte souverän aushelfen. Der Guide zeigte sich beeindruckt vom Wissen einiger Schüler. Andere wiederum blickten mit jener stillen Verzweiflung drein, die verrät, dass der Unterricht zwar körperlich besucht, geistig jedoch eher aus der Ferne verfolgt wurde.

      Im Verlauf der Führung zeigte uns der Guide unter anderem, wo Hans Scholl gewohnt hatte. Dort standen wir nun andächtig vor dem Gebäude und lauschten den Erklärungen, nun ja, zumindest theoretisch. Praktisch gesehen beschäftigten sich einige Schüler eher mit Privatgesprächen, aber immerhin im Flüsterton, während gleichzeitig Jogger, Hundehalter, Fahrradfahrer, eilende Studenten und sonstiges Münchner Großstadtgefolge mitten durch unsere historische Bildungsoase strömten. Besonders ein Dackel schien großes Interesse an deutscher Widerstandsgeschichte zu haben und verweilte länger als manche Schüler bei den Ausführungen.

      Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde und bot viele interessante Einblicke in die Geschichte der Weißen Rose und ihres Widerstands gegen das NS-Regime. Trotz kleiner Ablenkungen wurde deutlich, wie mutig die Mitglieder der Weißen Rose gewesen waren und welche Bedeutung ihr Handeln bis heute hat.

      Am Ende bedankten wir uns beim Guide, der sich wiederum bei uns bedankte, vermutlich auch dafür, dass niemand verloren gegangen war. Anschließend traten einige den Rückweg zur Schule an, während andere sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit in alle Richtungen Münchens verstreuten, als hätte jemand eine Startklappe geöffnet.

      Insgesamt war die Exkursion eine interessante, lehrreiche und stellenweise unfreiwillig sehr unterhaltsame Erfahrung, die der Klasse 8b sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben wird.

    • Skateboardworkshop im CASA — Bericht der Klasse 5b

    • Wir, die Klasse 5b, waren am 5. März 2026 im CASA, Münchens größtem Indoor‑Streetpark.

      Schon beim Betreten war klar: Heute wird’s spannend. Die Trainer waren total freundlich und haben uns Schritt für Schritt angeleitet. Am Ende fuhr jedes Kind eine Rampe. Auch Herr Pumm hat’s versucht— Gänsehaut inklusive!

       

      Ich, Frau Pröll, fand besonders beeindruckend, wie schnell die Kinder Fortschritte machten. Viele standen zum ersten Mal auf dem Board und meisterten schon nach kurzer Zeit sichere Fahrten; andere bauten bestehende Fähigkeiten aus.

       

      Für uns zählte nicht nur der Sport: Die Kinder haben Mut gezeigt, sich gegenseitig unterstützt und gelernt, mit kleinen Rückschlägen umzugehen. Kurzum — großer Spaß, sichtbarer Lernerfolg und ein Erlebnis, das die 5b gleich am nächsten Tag wiederholen wollte.

       

      • KISKO 2026

      • KISKO-Training im Josefstal am Schliersee – Gemeinsam stark!

        Im Dezember und Januar machten sich die Klassen 7aG, 7cM und 5b jeweils für zweieinhalb Tage auf den Weg ins Josefstal am Schliersee. Dort nahmen sie an einem mehrtägigen KISKO-Training (KISKO = Konflikte in Schulklassen kommunikativ lösen) teil.
        Ziel des Trainings ist es, den Klassenzusammenhalt zu stärken und die Teamfähigkeit zu fördern. In abwechslungsreichen Workshops und Gruppenaktivitäten, die von geschulten Trainerinnen und Trainern geleitet wurden, lernten die Schülerinnen und Schüler, Konflikte konstruktiv zu lösen und besser miteinander zu arbeiten.

        Anreise und Programm
        Die Anreise erfolgte mit Bus und U-Bahn zum Hauptbahnhof und von dort mit dem Zug nach Neuhaus-Fischhausen. Schon auf dem Hinweg sorgte der Schnee für Begeisterung, und auch die beeindruckende Berglandschaft rund um den Schliersee wurde von vielen bewundert.
        Nach einem kurzen Spaziergang zum Jugendhaus wurden die Klassen von den KISKO-Coaches empfangen. Nach einer Hausführung und dem Mittagessen startete direkt das erste Training.
        In den folgenden Tagen standen zahlreiche kooperative Spiele und Übungen auf dem Programm, darunter „Zug fahren“, „Kissenrennen“, „Menschenschach“, „Eisschollen“ und „Zombie“.
        Ein besonderes Highlight war die Wanderung zu den Wasserfällen, die ebenfalls Teil des Trainings war.
        Auch abseits der Workshops gab es viele schöne gemeinsame Erlebnisse: eine Schneeballschlacht, eine Nachtwanderung zum Schliersee und viel Zeit in der Natur.

        Gemeinsamer Klassenabend
        Am Abend hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit zur freien Gestaltung. Besonders beliebt waren die Gemeinschaftsräume, in denen Tischtennis und Billard gespielt oder gemeinsam „Werwolf“ – auch mit den Lehrkräften – gespielt wurde.

        Die Tage im Josefstal waren für alle eine wertvolle Erfahrung. Neben vielen schönen gemeinsamen Momenten konnten die Schülerinnen und Schüler vor allem als Klassengemeinschaft enger zusammenwachsen.

        Stimmen der Schülerinnen und Schüler

        • Schüler aus der 7aG: „Meine 3 Highlights waren die Wanderung, der Klassenabend und die Nachtwanderung.“
        • Schülerin aus der 7aG: „Der Wasserfall war sehr schön. Man konnte viele Bilder machen. Das KISKO-Training war interessant, spannend und cool. Der Klassenabend war das Beste, was man mit der Klasse machen konnte, z. B. der Nachtspaziergang zum Schliersee.“
        • Schüler aus der 7aG: „Die Nachtwanderung war sehr cool und entspannend. Das Essen war auch immer lecker. Die Zugfahrt war sehr chillig, und man hatte eine schöne Aussicht.“
        • Schüler aus der 7aG: „Ich fand das Essen sehr gut, und das KISKO-Training hat uns sehr geholfen. Die Leute dort waren voll nett, und es war ein schöner Ort. Wir haben richtig gute Teamwork-Spiele kennengelernt, wie z. B. Menschenschach und Zug fahren. Die Zimmer waren auch voll groß.“
      • Unser Winterfest

      • Am 18. Dezember 2025 fand an unserer Schule das Winterfest statt.

        In den Lernhäusern 1 und 2 gab es viele Essensstände mit Waffeln, Crêpes, Plätzchen, Kuchen, Lebkuchen und sogar Wienerle, die von unseren Schülerinnen und Schüler mit viel Liebe zubereitet wurden. Außerdem wurde ein Klassenzimmer in eine Station mit verschiedenen Spielen verwandelt.

        Das Winterfest war ein schönes gemeinsames Erlebnis für die ganze Schulgemeinschaft. Ein besonderes Highlight war das Theaterstück "Die Geschichte der Heiligen Nacht" im Lernhaus 3, das von Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe aufgeführt wurde und für große Begeisterung sorgte.